23.04.2011

Endlich ist Frühling, und was für einer! Endlich müssen wir uns beim Schrauben nicht mehr die Finger abfrieren und sind nicht untätig. Das Elektro-Chaos der Transalp im Cockpit (oder vielmehr darunter) muss entwirrt, komprimiert und mit Sinn versehen werden. Im Laufe der Jahre haben sich die Kabel und Strippen irgendwie vermehrt … Dabei baut Thomas gleich wie bei der AfricaTwin Superseal-Stecker ein.

Mit den McCoi-Oilern sind wir beide sehr zufrieden, nicht aber mit der Art der Ölabgabe an die Kette. Ich versuche es statt der am Kettenschutz montierten, zu empfindlichen Kanüle mal mit einem Spezi-Messing-Y-Röhrchen, was vom Ansehen her einen guten Eindruck macht. Mal sehen, wie es geht.

Die AfricaTwin hat gerade einen neuerlichen Heckumbau erfahren - die Breite des Hecktanks verträgt sich nicht zufriedenstellend mit der Montage von Kofferträgern. Die Option, auch seitlich Packtaschen zu verwenden, ist vom Tisch. Bilder

Ja, und die kleine Beta musste auch in den OP (den wir übrigens meinem Paps zu verdanken haben) - die Kupplungsscheiben waren endgültig runter. Bei der Gelegenheit fällt mir ein, dass sich die TA über einen Scheibentausch sicherlich auch freuen würde - ich informiere mich mal, wieviel Aufwand das ist und ob ich das auch allein kann. Ist ja alles mordsmässig teuer, wenn man´s machen lässt …

30.05.2011

Wir haben unseren Zweitwohnsitz: ein Kaitum 3, ergattert mit immerhin 25 % Preisnachlass, was bei den stolzen Hilleberg-Preisen schon nicht unerheblich ist! Hoffen wir, dass das Zelt qualitativ das hält, was es verspricht. Der Erstaufbau im Garten war jedenfalls schon recht vielversprechend: Innerhalb von 10 Minuten stand das Ding, aufgebaut von mir allein. Auch die erste Liegeprobe (die war dann aber zu zweit :-) ) war wie erwartet prima!

Gewählt haben wir es unter anderem wegen der zwei Apsiden, die zudem noch recht geräumig sind, und dem Leichtgewicht von nur 3,2 kg sowie dem Innenraum, der einen nicht so beengt. Dusche, Küche und Werkstatt sind Platz sparend draußen untergebracht. Was will man mehr?

27.06.2011

Hier ein Erfahrungsbericht unserer ersten Fahrt mit den neuen ARAI Tour X3!

Kaum waren die "Neuen" im Haus, konnten wir mit unseren Helmen am Wochenende um die 1.000 km zurücklegen, und das bei Wärme genauso wie bei strömendem Regen, über Landstraßen und auf kurzen Offroad- und Autobahnpassagen. Insofern ideale "Testbedingungen".


Anprobe bei ARAI Deutschland

Unsere Meinung ist einhellig: der Helm ist klasse. Im Regen hält er dicht, auch bei höheren Geschwindigkeiten. Das Anti-Beschlag-System funktioniert prima, bis auf einen kleinen Bereich unten am Kinn blieb das Visier beschlagfrei. Auch die Belüftungen machen Sinn, man merkt eindeutig den Effekt beim Öffnen der verschiedenen Lüftungsmöglichkeiten.
Etwas umgewöhnen mussten wir uns bei der beim Tour X3 vermehrten Frischluftzufuhr, die von unten in den Helm eindringt: super bei warmem Wetter - aber wenn´s auf dem Berg mal kühl wird, sollte man sein Halstuch höher ziehen. Der herausziehbare Windabweiser hilft aber etwas.
Die wenigen Windgeräusche vor allem bei schneller Fahrt sind völlig in Ordnung - das kenne ich von meinem alten Helm ganz anders. Auch beim schnellen Schulterblick wackelt und rauscht absolut nichts, was nicht zuletzt an der prima Passform liegt.
Nur beim Schnell-mal-ein-Foto-machen mit Helm auf dem Kopf kann man die Kamera nicht mehr ans Auge bringen - das ging naturgemäß mit Klapphelm. Aber das war´s auch schon mit Kritik, wenn man das überhaupt so nennen kann. Es war uns nur aufgefallen.

Fazit: Ein toller Helm, der voll unseren Erwartungen entspricht und mit dem wir uns sicher und bestens versorgt fühlen! Und gut aussehen tut er auch noch, wie wir finden ...

08.06.2011

Unsere neuen TraX Evo Alukoffer und die "Sandstorm"-Tankrucksäcke sind da! Weil an der Alp bereits ein Hepco & Becker-Träger verbimselt ist, wird also flugs das Adapterkit angebracht. Passt wie angegossen - bis auf ein Schraubloch hinten, das ich aber mit Hilfe einer Feile um den fehlenden Millimeter anpassen kann.

Die Koffer - einer mit 37 l, der andere mit 45 l - überzeugen mich gleich durch ihre solide Verarbeitung und ihr schönes Aussehen, und man kann sie ruckzuck montieren (wenn man das überhaupt so nennen kann). Praktische abnehmbare Tragegriffe machen das Rumschleppen im Camp einfach.

Die Tankrucksäcke kamen in einer Riesenkiste an und einer wurde gleich auf die Alp gepflanzt. Die Befestigung ist gut durchdacht, nach dem Lösen von 4 Schnell-Clips hat man sein Hab und Gut in der Hand. Obenauf klettet die Kartentasche, und zwar ohne die gewohnt runden Ecken, die bekanntermaßen die wenigsten Karten haben.

Und er sieht tatsächlich wasserdicht aus! Weil hier aber dauernd die Sonne scheint, konnte ich das noch nicht überprüfen (nein, ich beschwere mich nicht ...)

Die AfricaTwin bekommt nächste Tage erstmal den Gepäckträger montiert, bevor auch sie entsprechend ihr Transportwesen aufnehmen kann.

29.06.2011

Am letzten Wochenende nutzten wir den Brückentag, um wieder einmal am großen Africa-Twin-Treffen auf der Lissburg teilzunehmen. Von weither kamen die Teilnehmer angereist, um Benzingespräche zu führen, nette Menschen zu treffen und vier Tage lang das Burgcamp zu genießen.

 

Und weil wir schon einmal in der Gegend waren, war ein Besuch der Offroad-Messe Abenteuer Allrad in Bad Kissingen für uns beide obligatorisch, nicht zuletzt, weil unser Sponsor Kenyon dort als Aussteller vertreten war. Eine tolle Sache, wie wir fanden, sind doch die zweirädrigen Rübenwender auf der Messe eindeutig kaum vertreten - noch. Aber sie haben ja auch keinen Allrad-Antrieb, vielleicht liegt es daran :-)

Foto oben: RhönMotoParts

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